22.09.2016 - 20:00 UHR I KULTURTREFF

ISLAM UND ISLAM[ISMUS] IN DEUTSCHLAND I REFERENT: IBRAHIM ETHEM EBREM

Gerade in Zeiten, in denen Religionen instrumentalisiert werden, um Menschen abzuwerten und Gewalt zu legitimieren, ist es immer wichtiger, selbst Position zu beziehen und menschenverachtenden Argumenten entgegen zu treten.

  • Wer jedoch sind die religiösen Fanatiker?
  • Was sind ihre Argumente?
  • Worin unterscheiden sich diese von einer Weltreligion und deren Angehörigen?

Insbesondere der Salafismus ist dabei der am schnellsten wachsende religiös motivierte politische Extremismus in Deutschland. 

Was ist Salafismus? Und warum kann er für junge Menschen so attraktiv sein? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung. Fragen und Diskussionen der Teilnehmer sollen dazu beitragen insbesondere in Zeiten der Flüchtlingsbewegungen, ein Thema zu versachlichen, das unsere Gesellschaft immer stärker polarisiert.

 

Referent ist Ibrahim Ethem Ebrem von „Mosaik Deutschland“. Er studierte katholische und islamische Theologie sowie Mathematik und Deutsch für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen.

 

Seit 2010 ist er als Autor und Referent für die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg tätig und arbeitet hier im Bereich der Extremismus Prävention. Zugleich ist er seit 2013 Steuerungsmitglied des Zukunftsforums Islam der Bundeszentrale für politische Bildung.

 

 

Er gründete Mosaik Deutschland, einen zivil gesellschaftlichen Träger der politischen Bildungsarbeit und ist hier u.a. verantwortlich für Projektkonzeption und -beratung, sowie der Erstellung und Durchführung von Bildungsangeboten. Zudem ist er ist Träger des Heidelberger Friedenspreises.