Rahmenprogramm:

INTERKULTURELLE WOCHE 2016 - 18.09.2016 - 15.10.2016

 

"VIELFALT. DAS BESTE GEGEN EINFALT"

 

So lautet auch in diesem Jahr das Motto der Interkulturellen Wochen, an der sich ASYL Alsbach-Hähnlein Sonntag den 18. September bis Samstag den 15. Oktober mit der Ausstellung                                                       "ANGEKOMMEN?!" und einem Rahmenprogramm beteiligt 


VERNISSAGE DER AUSSTELLUNG ANGEKOMMEN ?! - 18.09.2016

Was bedeutet  "Angekommen"?

 

Die Ausstellung wirft einen Blick auf die Lebensrealität geflüchteter Menschen. Warum fliehen sie? Welche Erfahrungen bringen Menschen mit die zu uns kommen?

Sie zeigt Plakate der Ausstellung "ASYL ist Menschenrecht und "Fremde. Heimat des Dekanats Bergstraße ergänzt um Kartenmaterial welche die Fluchtwege 1944 in unsere Region verdeutlicht. 

 

Die Ausstellung ist vom 18. September bis zum 15 Oktober freitags und samstags von 14 - 17 Uhr und auf  Vereinbarung geöffnet.

 


ISLAM UND ISLAM[ISMUS] IN DEUTSCHLAND - 22.09.2016

Gerade in Zeiten, in denen Religionen instrumentalisiert werden, um Menschen abzuwerten und Gewalt zu legitimieren, ist es immer wichtiger, selbst Position zu beziehen und menschenverachtenden Argumenten entgegen zu treten.

  • Wer jedoch sind die religiösen Fanatiker?
  • Was sind ihre Argumente?
  • Worin unterscheiden sich diese von einer Weltreligion und deren Angehörigen?

Insbesondere der Salafismus ist dabei der am schnellsten wachsende religiös motivierte politische Extremismus in Deutschland. 

  


MILES & SVEN VON SAM´S LIVING ROOM - 01.10.2016

 

Auch im diesen Jahr findet das Begegnungsfest wieder im JUZE Jugendzentrum Alsbach-Hähnlein in der Benno Elkan-Allee 5  statt. Im Vordergrund des Begegnungsfest ist ein Austausch der Flüchtlinge untereinander und mit den Bürgern von Alsbach-Hähnlein. 

 

Unsere Flüchtlinge kochen wieder ihre Landesspeisen für die Besucher.

Mit von der Party ist wieder MILES & Sven von Sam's Living Room.

  



BERICHTE VON GEFLÜCHTETEN - 07.10.2016

Die Geschichte dieser Welt ist von Beginn an voll von Völkerwanderungen, Bewegungen aus Heimatländern heraus, Besiedeln neuer Gebiete … Die Gründe dafür sind vielfältig, oft zwingen Notlagen Menschen dazu, ihre „Heimat“ zu verlassen oder sie werden dazu gezwungen.

 

„Flucht“ und „Vertreibung“ (auch „Verschleppung“ wie z.B. Afrikaner als Sklaven nach Amerika) sind keine neuen Themen, mit denen wir uns beschäftigen.

 

Wie reagieren die Menschen der aufnehmenden Länder auf die neuen Mitbewohner, wie können diese einen Platz in der neuen Umgebung, Kultur und Gesellschaft finden?

Zu dem Thema „Angekommen!?“ sprechen an diesem Abend Menschen, die nach dem 2. Weltkrieg fliehen mussten, Geflüchtete aus den letzten Jahren und Menschen, die freiwillig in unser Land eingewandert sind.

 

Die Gelegenheit, mit Zeitzeugen aus der Ukraine, Iran, Niederlausitz, Somalia ins Gespräch zu kommen, sollten Sie nutzen. Elisabeth Jung moderiert die Veranstaltung. Wir freuen uns auf Ihr Kommen zu diesem interessanten Abend.

  


Vertriebene in Deutschland nach 1945 Vertriebene und Flüchtlinge Heute“  - 08.10.2016

Der Historiker Dr. Andreas Kossert, Berlin, wird zur Thematik Flucht - Vertreibung - Integration referieren. Er wird aufzeigen, mit welcher Problematik Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg konfrontiert wurde, als schier endlose Flüchtlingstrecks aus dem Osten im Westen Deutschlands eintrafen. 

 

Ausgehend von dieser historischen Situation wird er die Frage aufwerfen, mit welchen Problemen es Integration heute zu tun hat und wie wir damit umgehen könnten, wenn wir die Lehren aus der Vergangenheit nicht vergessen wollen.